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Mehr Iod

Wann der Körper mehr Iod braucht

Schwangere und Stillende haben einen erhöhten Iodbedarf. Er ist bedingt durch die besondere Leistung des Stoffwechsels und den damit gesteigerten Verbrauch des Schilddrüsenhormons in diesem Lebensabschnitt. Nur wenn der Körper die beiden Schilddrüsenhormone T3 und T4 in ausreichenden Mengen bilden kann, ist die körperliche und geistige Entwicklung des Kindes nicht gefährdet. Zusätzlich benötigt schon das ungeborene Kind ab der 12. Lebenswoche Iod, da die kindliche Schilddrüse bereits ab diesem Zeitpunkt mit der Hormonproduktion beginnt. Ein Iodmangel in der Schwangerschaft kann zu einer bleibenden Schädigung des kindlichen Gehirns und zu einer Minderung der Intelligenz führen.

Ein Mythos: Die Iodallergie

Iod in der Nahrung, im angereicherten Salz, in Desinfektionsmitteln oder Arzneien zur Wundbehandlung rufen keine allergischen Reaktionen hervor. Röntgenkontrastmittel, die Iod enthalten, rufen in seltenen Fällen bei dazu veranlagten Personen eine allergische Hauterkrankung (Rosacea) hervor. Diese zeigt sich mit Rötungen, Schuppungen und Pusteln vor allem an den Wangen. Röntgenkontrastmittel können allerdings eine Schockreaktion hervorrufen, die jedoch andere Ursachen als deren Iodgehalt hat.